Bild: Tempora Nostra: Geschichte sehen - hören - begreifen

Moderne und historische Werkzeuge im Eigenbau



Einfädeln des Garns

1 Das Ende vom Garn wird durch die Öse gesteckt.
Danach sticht man mit der Spitze der Borste 3 mal mit jeweils 1-2 cm Abstand durch das Garn. Dabei hilft es, wenn das Garn an den Stellen jeweils ein wenig aufgedreht und auseinandergezogen wird, so daß man die dicke Spitze durch das Garn bekommt.
2 Am langen Ende ziehen, so daß die erste durchgestochene Stelle an der Schlaufe hängenbleibt.
3 Das kurze Ende über den Knoten ziehen. Das kann etwas fummelig sein, aber wenn man an den richtigen Stellen schubst, rutscht der Haufen schon drüber. ;-)
4 Wenn man dann an beiden Enden ein wenig zieht und das Garn glattstreicht, ergibt sich eine Befestigung, die nicht herausrutscht.

So wird das Garn eingefädelt.
So wird das Garn eingefädelt.

Für die Lagerung und besonders für den Transport empfehle ich einen ausgehölten Holzzylinder wie in der Abbildung und der Schema-Zeichnung. Mit einer Bohrmaschine und einem Rundholz aus dem Baumarkt ist ein solcher in wenigen Minuten hergestellt. Als Stopfen dient ein leicht konisch geschliffenes Stück schmaleres Rundholz. Ein Lederstreifen, der duch zwei kleine Löcher gehalten wird, sorgt dafür, daß der Stopfen nicht herausfällt. Zum Öffnen wird am Stopfen gezogen und dadurch der Lederstreifen leicht gedehnt.
Zusätzlich läßt sich ein solchen Rundholz wunderbar als Garnspule benutzen. Für meine Nadeln habe ich ein ähnliches, kleineres Gefäß.

empfohlene Lagerung
empfohlene Lagerung

Schemazeichnung des Transport- und Lagerungszylinders
Schemazeichnung des Transport- und Lagerungszylinders

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