Bild: Tempora Nostra: Geschichte sehen - hören - begreifen

Met von Philipp Klostermann

Einleitung   |   Zutaten   |   Werkzeuge   |   Vorbereitung   |   Gärstart   |   Während der Gärung   |   Abschließende Arbeiten

Während der Gärung

Während der Gärung bildet sich unten im Gefäß ein Schlamm aus Hefe, der einen idealen Nährboden für Bakterien darstellt. Deshalb ist alle 4-6 Wochen die Flüssigkeit mit einem Schlauch in einen frischen, sauberen Behälter abzuziehen. Dabei geht man folgendermaßen vor: Das Ende des Schlauchs wird mit etwas Draht am Ende einer Stange befestigt, so dass man mit der Stange den Schlauch in den Gärbehälter stecken kann. Das Ende des Schlauchs muss dabei etwa so weit vom Ende der Stange entfernt sein, wie die Schlammschicht dick ist.
Der Behälter wird hoch (z.B. auf einen Tisch) gestellt, der Schlauch wird so in der Nähe des Bodens plaziert, dass die Öffnung nicht im Schlamm liegt, ein frischer Behälter wird auf den Boden gestellt, und mit sorgfältig gereinigten Lippen wird am Schlauch gesaugt, bis der Schlauch so weit gefüllt ist, dass die Flüssigkeit von alleine weiter fließt. Das Ende des Schlauchs wird in den frischen Behälter gehalten. Ist dieser voll, bekommt er einen Gärspund, und der ursprüngliche Behälter wird (gründlichst) gereinigt.
Bei diesem Abstich kann man auch eine kleine Geschmacks- und Geruchsprobe machen, um den Zustand des Gärgutes zu überprüfen.
Nach 2-4 (manchmal auch 5) Monaten ist die Gärung abgeschlossen. Das erkennt man daran, dass nur noch sehr selten ein Plopp zu hören ist, und im Gefäß fast keine Blasen mehr aufsteigen. Wir können die Gärung nun beenden.

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