Hier ist eine Grape aus Keramik zu sehen. Grapen sind die Kochtöpfe des Hochmittelalters. Sie wurden an, bzw. in die Glut gestellt um den darin befindlichen Inhalt zu erwärmen. Eine Keramik-Grape sollte nicht zu hoch gebrannt sein, da er sonst bei plötzlichen Temperaturunterschieden (z.B. zu schnelles Erwärmen oder Abkühlen) zerspringt.
Neben Grapen aus Keramik wurden auch solche aus Buntmetall (Messing- und Bonnze-Gemische) verwendet. Diese Metallgrapen waren teuerer, aber dafür auch unempfindlicher gegenüber Temperaturen als Keramik-Grapen.
Grapen
Rheinland: Siegburg oder Vorgebirge, 12.-13. Jh.
Hellgelbe Irdenware.
Kugeliges Gefäß auf drei Beinen mit Knick in der Mitte. Geriefte Wandung, ausgebogener Lippenrand.