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Grape (Keramik)

Bild: Keramik-Grape
Quellen-Informationen:

Quellen

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Hier ist eine Grape aus Keramik zu sehen. Grapen sind die Kochtöpfe des Hochmittelalters. Sie wurden an, bzw. in die Glut gestellt um den darin befindlichen Inhalt zu erwärmen. Eine Keramik-Grape sollte nicht zu hoch gebrannt sein, da er sonst bei plötzlichen Temperaturunterschieden (z.B. zu schnelles Erwärmen oder Abkühlen) zerspringt.
Neben Grapen aus Keramik wurden auch solche aus Buntmetall (Messing- und Bonnze-Gemische) verwendet. Diese Metallgrapen waren teuerer, aber dafür auch unempfindlicher gegenüber Temperaturen als Keramik-Grapen.

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Quellen

Aus: Brühler Keramik des Mittelalters - Band 7 der Schriftreihe zur Brühler Keramik
Reineking, Jürgens;

Grapen
Rheinland: Siegburg oder Vorgebirge, 12.-13. Jh.
Hellgelbe Irdenware.
Kugeliges Gefäß auf drei Beinen mit Knick in der Mitte. Geriefte Wandung, ausgebogener Lippenrand.


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Links:

Literatur:

  • Mittelalterliche Gefäßkeramik - Die Bestände des Kölnischen Stadtmuseums
    Sabine Wirth; ISBN 3-927396-34-6
  • Brühler Keramik des Mittelalters - Band 7 der Schriftreihe zur Brühler Keramik
    Reineking, Jürgens
  • Die römischen ud mittelalterlichen Töpfereien in Mayen, Kreis Mayen-Koblenz
    Berichte zur Archäologie an Mittelarhein und Mosel
    Redknap, Mark; ISBN 3-923319-41-X
  • Steinzeug - Katalog des Kunstgewerbemuseums Köln - Band IV Gisela Reineking-von Böck; ISBN 3-927396-34-6
    Achtung! Speziell beim letzten Buch unbedingt die neueste Ausgabe besorgen - da gibt es teilweise erhebliche Datierungsunterschiede!

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